AUCH – Nachbarschaft ist Kunst: IN/VISIBLE

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Vom 29.8. bis 6.9.2020 lädt AUCH Nachbarschaft ist Kunst zum zweiten Mal zu einem vielfältigen Programm mit Workshops, Musik, Theater, verschiedenen Kunstformaten, Runder-Tisch-Gesprächen. In der Böttgerstraße 16 und 17 (Lobe Block und Wilde 17).
Alles umsonst und draußen, ein Teil des Programs wird gestreamt.

In Berlin-Gesundbrunnen gibt es viele Perspektiven, die für einander mehr oder weniger un/sichtbar sind. Das Virus ist unsichtbar, hat aber viel unsichtbares sichtbar gemacht. In dieser seltsamen Corona-Zeit sind wir mit Tod, Liebe, Familie, Einsamkeit konfrontiert worden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber was passiert, wenn wir die Hoffnung verlieren, oder wenn wir vor der Hoffnung die Welt verlassen müssen? In schwierigen Zeiten, was hält uns am Leben?
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AUCH Nachbarschaft ist Kunst ist ein Projekt in Trägerschaft von transdemo e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt über das Quartiersmanagement Badstraße.

 

AUCH – Nachbarschaft ist Kunst

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AUCH schafft temporäre Verbindungsräume, ist ein Soziallabor, arbeitet mit künstlerischen Mitteln und bietet Interaktionsmöglichkeiten mit der Nachbarschaft im Badstraßenkiez.
24.8. – 1.9. 2019 @Dom am Lobe Block | Terrassenhaus & Wilde 17, Böttgerstraße 16, Berlin (S/U Gesundbrunnen)
Workshops, Gespräche, Theater, Performance, interdisziplinäre Kunst, Geschichtenerzählen, Musik, Begegnungen.
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AUCH Nachbarschaft ist Kunst ist ein Projekt in Trägerschaft von transdemo e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt über das Quartiersmanagement Badstraße.

 

Machine To Become_Woman Experiment #8

55462913_2268794029845559_6704784900739825664_oDer Anfang war die Frage: was ist das, dass die Frau kreiert, und wer? Wenn sie überhaupt existiert, welche Bilder beziehen wir dann auf sie?
Und wir haben keinen anderen Weg gefunden, um den schwankenden Antworten, die wir gefunden haben, treu zu bleiben, als in einem ständigen Zustand der Improvisation und Transformation zu sein, um Frau zu werden. Ursprünglich inspiriert vom Deleuzianischen Konzept des Becomings, dann vom Cyborg-Manifest von Donna Haraway, besteht das Experiment aus einem Dialog zwischen Wort, Bewegung und Musik sowie zwischen Performerinnen und Publikum.
Unsere Machine To Become-Woman, hat im Wesen einen experimentellen Charakter. Jede Version ist etwas anders und wir freuen uns, mit Ihnen unser neuestes Experiment zu teilen.

Im Anschluss an die Performance findet ein moderiertes Gespräch zum Austausch von Eindrücken und Gedanken unter der Leitung der Dramaturgin und Autorin Marie Yan statt.

14. April 2019 | 18h | Projektraum AUCH – Badstraße 10
Concept Caroline Alves, Natalie Riedelsheimer
Dance Caroline Alves
Performance/Music Natalie Riedelsheimer
Dramaturgy & Moderation Marie Yan

Dank an das Quartiersmanagement Badstraße, Frauenkulturzentrum Schokofabrik, Begine -Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V., Grupo Oito, Projektraum AUCH, Miro Wallner, Nora Haakh
AUCH ist ein Projekt von Ilker Abay in Kooperation mit trandemo e.V. gefördert durch das Programm Soziale Stadt.

Dance Workshop – Become_Woman: make your own femininity

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Wir laden Frauen* ein, sich unserem physischen Prozess von Become-Woman anzuschließen. In diesem zweistündigen Workshop werden wir mit Offenheit und Neugierde die Dynamik von Reproduktion und Flucht, der Entstehung von Bildern und Assoziationen erforschen, die unsere Vorstellungen wie eine Frau* auszusehen, sich zu bewegen und aufzutreten hat, bestimmt.
Wir werden uns den Prozess wie Wörter zu Bewegung und dann zu einer visuellen Interpretation führen anschauen und wie verkörperte Bilder erkannt und dekonstruiert werden können. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblick in die Mechanismen der Improvisation, Transformation und Dynamik der Imagination. In Bezug zu unserem Stück „A Machine To Become-Woman“, versuchen wir die Mechanismen der Repräsentation und Projektion von Geschlechteridentität zu erkennen.

Am Ende des Workshops wird das Publikum eingeladen, die Performance von „A Machine to Become-Woman“ zu besuchen, die eine Stunde später im selben Raum stattfinden wird. Nach der Performance laden die Künstler:innen zu einem informellen Austausch mit dem Publikum ein, um Eindrücke, Gedanken und Fragen auszutauschen, angeleitet von einer Moderation der Dramaturgin und Autorin Marie Yan.

14. April 2019 | 15 bis 17 Uhr | Projektraum AUCH, Badstraße 10

AUCH ist ein Projekt von Ilker Abay in Kooperation mit transdemo e.V. gefördert durch das Programm Soziale Stadt.

ZWISCHEN ZWEI ZÜGEN – Eine Leseabend mit musikalischer Begleitung

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Gedichte und Kurzprosa von
Helena Abay, Lothar Gröschel, Antonia Herrscher, Michael Lenhart, Marcus Pauli, Theresa Schouwink, Holger Tegtmeyer
E-Piano Jonathan Klein

Am 28.07.2018, nachdem ein Zug aus Stralsund am Bahnhof eingetroffen ist und bis ein weiterer Zug nach Berlin den Bahnhof verlässt, erleben wir – zwischen zwei Zügen – zeitgenössische Texte, begleitet von Musik. In zwei mal 81 Minuten, seid ihr eingeladen im einstigen Wartesaal zu Ankunft, Abschied, Sehnsucht, Zug, Reise, Transit, (Lange)Weile zu lauschen, zu sinnieren und Eigenes beizutragen.
Vor, während und zwischen den Lesungen serviert das Bahnhofsbistrot Tee, Kuchen, Herzhaftes, Bier und Wein.

Ort Bahnhof Wilmersdorf (bei Angermünde!)
Zeit 19:00 Uhr bis 00:00, last Exit 00:20

Eine Veranstaltung von und mit: transdemo e.V., Bahnhofs e.V., Dirk Bell, Regina Kräh, Nora Molitor, Holger Tegtmeyer

Stadt Land Film – Tanz mit dem Mai 1968 / 2018

Bild links und Mitte © Les Blank

50 Jahre nach den 1968er Unruhen verschreiben wir uns radikaler Filmkunst, die politisch, humorvoll, ekstatisch oder auch todesmutig eigene Protest- und Ausdrucksformen und dabei ihren Frieden findet – sowie neue Gegner. Das Programm bilden fünf 16mm Filme, die um 1968 entstanden sind und auf unterschiedlichste Art aus dieser Zeit zeugen – mit einem fulminaten digitalen Finale, das von Heute erzählt.

FARBTEST ROTE FAHNE Gerd Conradt, D 1968, 12 Min
SAUTE MA VILLE Chantal Akerman, Belgien 1968, 13 Min*
POR PRIMERA VEZ Octavio Cortázar, Kuba, 9 Min
GOD RESPECTS US WHEN WE WORK, BUT LOVES US WHEN WE DANCE Les Blank, USA 1968, 20 Min
SONG FOR RENT Jack Smith, USA 1969, 5 Min
SYMBOLIC THREATS Mischa Leinkauf, Matthias Wermke, Lutz Henke, D 2015, 15 Min

Samstag, 12. Mai 2018 | 20 Uhr | Bahnhofstrasse 5, 16278  Wilmersdorf bei Angermünde

Programm Regina Kräh, Nora Molitor Gastgeber Dirk Bell Projektion Sophie Watzlawick

Eine Veranstaltung von Bahnhof e.V. & transdemo e.V. mit freundlicher Unterstützung von arsenal distribution

Unersättlich! The Amazing Art Border Control Undead Cinema Experience feat. the Zombie Lounge & ganz viel Blutwurst

(c) Axel Lambrette

Es ist passiert! Im Rahmen der 48 Stunden Neukölln haben wir im IL KINO vom 24. bis 26. Juni zum Thema SATT eine Menge (Zombie)-Filme gezeigt sowie einige Stunden Live-Performance und Installationen bewerkstelligt. Wir leben alle noch, es hat Spaß gemacht und es gibt ein paar schöne Bilder unten in der Galerie. Vielen Dank, transdemo für die Unterstützung!

Art Border Control proudly presented:
‚Unersättlich! The Amazing Art Border Control Undead Cinema Experience feat. the Zombie Lounge & ganz viel Blutwurst‘

They work faithfully! They don’t care about long hours! Two nights of live undead performance and films unleashed upon mankind…
by and with: Ilker Abay, Pelle Ask, Mathieu Brohan, Jan Brokof, Robert Faber, Zoe Goldstein, Sonja Haghpanah-Cheikho, Gesine Kaufmann, Anne Kutzner, Axel Lambrette, Tone Aminda Lund, Nora Molitor, Sarah Teichmann

Film Program
Friday 24/06/2016, 22:00Uhr ARBEITER VERLASSEN DIE FABRIK (WORKERS LEAVING THE FACTORY) Harun Farocki, D 2006, HD, 36 min, dt./engl. OF mit engl. UT / 22:45Uhr WHITE ZOMBIE Victor Halperin, USA 1932, 16mm, 69 Min., engl. OF / 00:30 Uhr NIGHT OF THE LIVING DEAD George A. Romero, USA 1968, 16mm, 96 Min., engl. OF / 02:30 Uhr SÉDMISKRASKY (TAUSENDSCHÖNCHEN) Věra Chytilová, ČSSR 1967, DCP, 73 Min., tschech. OF mit dt. UT / 4:00 Uhr LES SAIGNANTES Jean-Pierre Bekolo, Cameroon 2005, HD, 97 Min., frz. OF mit engl. UT —— Saturday 25/06/2016, 22:00Uhr OTTO OR UP WITH DEAD PEOPLE BruceLaBruce, D 2008, HD, 94 Min., dt. OF mit engl. UT / 00:00Uhr DIE 120 TAGE VON BOTTROP Christoph Schlingensief, D 1997, DCP, 60 Min., dt. OF mit engl. UT´/ 1:30Uhr DIARY OF THE DEAD George A. Romero, USA 2005, 93 Min., Blu-ray, engl. OF mit dt. UT / 3:30Uhr RAMMBOCK Marvin Kren, D 2010, 64 Min., Blu-ray, dt. OF mit engl. UT

thanks to: Arsenal – Institut für Film und Videokunst, Blutwurstmanufaktur / Blutwurstritter Marcus Benser, Filmgalerie 451, Harun Farocki Institut, IL KINO, Jean-Pierre Bekolo, Jürgen Brüning Filmproduktion, Katholisches Filmwerk, Loretta Fahrenholz, Národní filmový archiv (NFA)

sponsored by: Bezirksamt Neukölln, transdemo e.V.
commissioned by: 48 Stunden Neukölln

 

Design Termin Brachen Sticker

In diesem Projekt geht es darum den Blick der Bewohner und Besucher der Stadt für Brachen zu sensibilisieren.

 

Inhalt

A) Wir verstehen Brache als eine Metapher.
b) Brache ist Leerstelle, um die herum sich Gesellschaft, Urbanität, Historizität und Erneuerung abspielt. Über die Brache als eigenartiges Interface haben wir eine Verbindung mit der Vergangenheit.
Stichwort: Fruchtbarkeit, Wandel (Lauf der Dinge, Kreislauf, kein fester Zustand, Ästhetik des Leerraums in Orientalischen Kulten)
c) Sie ist Variable in einer Formel.
d) Brache sehen und spüren. Den Rest der Welt für Brachen sensibilisieren. Prendere atto. Stichworte Leerstelle, die Rezipienten unserer Ausstellung entscheiden, ob sie Berliner Brachen und das Thema positiv oder negativ empfinden…
e) Vielleicht können wir mit unserer Ausstellung die Frage beantworten, ob es ein menschliches Bedürfnis nach Brache gibt.
f) Brachen sind langweilig.
g) Viele Berliner Brachen im Blick ergeben ein lesbares Potential der Stadtentwicklung.

 

Design-Vorgaben

-Die Sticker sollen in s/w Copyshop-Ästhetik designed werden, damit sie günstig in der Herstellung sind.
-Die Sticker sollen aus Papier sein und mit Kleister befestigt werden, damit das Material, auf das sie angebracht werden, nicht beschädigt wird.
-Es gibt eine InDesign Datei, in der die Entwürfe sukzessive abgespeichert sind. Hier ist die Entwicklung nachzuvollziehen. Teilweise stehen Kommentare neben der Arbeitsfläche. Die ausgewählte Typo ist ersichtlich. Es können weitere Entwürfe hinzugefügt werden. Sollte ein Termin von jemandem einberufen werden, der kein InDesign hat, kann er/sie ein .pfd erfragen, in dem alle Info zusammengestellt ist.

 

Entwürfe (Auswahl)

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What’s up

nvelop e-magazin

Das e-magazin bewegt sich thematisch zwischen Digitalkultur und Verortung.
Bisher ist eine Plattform auf Blogbasis entstanden, auf der Inhalte auf Knopfdruck veröffentlicht werden können. Der Autor, die Autorin sendet eine E-mail an: nvelop.magazin.epost@blogger.com

LESEN: http://nvelopmagazin.blogspot.de

 

Brachenausstellung

Der Verein hat in einem offenen Prozess ein Thema gefunden, das nun in Einzel- oder Gruppenprojekten bearbeitet wird. Ziel war es, nicht nur die Exponate einer Person in den Mittelpunkt zu stellen, sondern ein Thema, das alle Teilnehmenden frei bearbeiten können. Die Ergebnisse dieser Gruppen bilden dann die „Ausstellungsstücke“.

Im Winter 2014 hatte sich eine Gruppe gebildet, zur Koordination der Abläufe. Ergebnis war die Organisation in „Terminen“. Jemand, der/die sich berufen fühlt selbst ein Projekt zu starten, oder sich an einem zu beteiligen, versucht Leute zu gewinnen… beraumt also einen Termin zur Bearbeitung ihres/seines Themas an, fragt, wer kommen kann, rejustiert den Termin, wenn nötig und möglich… und die, die dann da sind, bearbeiten das Thema. Dieser Prozess wiederholt sich, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Es hat sich inzwischen eine Dynamik entwickelt.
-Es gibt einen Termin, an dem Sticker designed werden, die ihre Betrachter für „Brache“ (als Metapher) sensibilisieren werden.
-Der Wohnwagen eines Mitglieds soll für eine begrenzte Zeit auf einer Brache geparkt werden. Dort werden Treffen, aber auch Termine abgehalten.
-Es soll ein Wochenende geben, an dem auf einer Brache, a) Musik gespielt wird, mit Instrumenten, die sich dort vorfinden, b) ein Filmscreening stattfinden.